Freies Systemisches Aufstellen (nach Olaf Jacobsen)

Das Freie Systemische Aufstellen bietet euch die Möglichkeit Problemsituationen eures Lebens anzuschauen, zu erkennen und diese dann zur Lösungsfindung zu nutzen.

Folgende Möglichkeiten der Aufstellungen gibt es – um nur einige Beispiele zu zeigen:

Familienaufstellungen

  • Aufstellen des Herkunftssystems
  • Aufstellung des Gegenwartssystems

Organisationsaufstellungen

  • Teamaufstellung
  • Projektaufstellung

Strukturaufstellungen

  • Krankheitsaufstellung
  • Problemaufstellung

FSA muss man erlebt haben um zu verstehen was in einer Aufstellung geschieht. In der FSA zeigt sich das Phänomen, dass sobald wir in Kontakt mit einem anderen Menschen treten, wir meist unbewusst in Resonanz mit ihm gehen. Seien es seine Wünsche, seine Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen, Probleme, Gefühle, oder spontanes Verhalten.

Man nimmt den anderen Menschen wahr, indem wir beobachten, was wir in uns selbst vorfinden (sog. repräsentierenden Wahrnehmung).

Ablauf des Freien Systemischen Aufstellens
Beim Freien Systemischen Aufstellen findet sich eine Gruppe von Menschen, die sich für die Aufstellung einander zur Verfügung stellen. Alle Personen handeln in Eigenverantwortung. Die Teilnehmer sind absolut frei in ihren Entscheidungen.

Beim FSA werden Grenzen eines jeden Teilnehmers geachtet und somit auch die menschliche Würde. Die Aufstellende Person kann die Aufstellung dazu nutzen ihr Anliegen aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen, zu verstehen und dieses dann bewusst zur Lösung zu nutzen. Die aufstellende Person steht mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Grenzen an erster Stelle.

Das Wort „frei“ bezieht sich auf die freien Entscheidungsmöglichkeiten der aufstellenden Person und auf die Freiheit aller Teilnehmer, ob und wie weit sie der aufstellenden Person für ihr Thema zur Verfügung stehen wollen.

Die Aufstellende Person entscheidet über die Form und Grenzen ihrer Aufstellung, wie beispielsweise:

  • ob der Aufstellungsleiter, oder jemand aus der Gruppe die Aufstellung leitet, ob sie beraten werden möchte, oder ob sie keine Hilfe benötigt.
  • ob sie verdeckt Aufstellt (das Thema nicht benennt), oder ob sie ihr Anliegen der Gruppe mitteilt.
  • ob sie die Stellvertreter selbst an ihren Platz stellt, oder ob sich die Stellvertreter selbst im Raum platzieren.
  • ob die Stellvertreter frei ihren Impulsen folgen dürfen und sich frei äußern dürfen, oder ob diese sich nur auf Befragen äußern und neu platzieren dürfen.

FSA kann dich in deinem (un/bewussten) Selbstheilungsprozess unterstützen. Als Nicht-Heilpraktiker können wir jedoch nicht sagen wir „therapieren“, denn dann überschreiten wir gesetzliche Grenzen.

FSA bietet eine Fülle von Lösungsmöglichkeiten bei Fragen und Problemen und ist sowohlin Gruppen-, als auch in Einzelarbeit möglich. Im Beruf, Familie und Alltag.

Und…..führt wie keine andere Form der Aufstellung in den kompetenten Umgang mit der Eigenverantwortung.